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Es war ein junger Mann, der von Los Angeles nach Australien flog. Im Flugzeug neben ihm saß ein älterer Herr. Während des Fluges über mehrere Stunden kamen die beiden ins Gespräch. Sie unterhielten sich über das Leben, ihre Familien und ihre Karrieren. Der ältere Herr erzählte, er würde für Ölfirmen arbeiten und dies wäre der letzte Monat, den er für sie noch um die Welt fliegen würde. Ab dem kommenden Monat würde er in Rente gehen.

Als er nach einiger Zeit auf Toilette musste, sprach der Heilige Geist zum jungen Mann. „Er hat dir nicht die Wahrheit gesagt. Er arbeitet nicht für Ölfirmen. Er ist der Air Marshal, der im Fall von Angriffen für die Sicherheit an Bord des Fluges sorgen soll. Ich möchte ihn gerne für seine Rente ermutigen, die kurz bevor steht.“ Der junge Mann empfing für seinen Sitznachbarn außerdem ein Wort der Erkenntnis, den Namen seiner Frau, den Ort, welchen er in seiner Rente unbedingt besuchen möchte, und Offenbarung über seine Tochter, die unter schwierigen Komplikationen schwanger war.

Als er von der Toilette zurückkam, sprach ihn der junge Mann direkt darauf an. „Ich habe gerade nochmal über unser Gespräch nachgedacht. Darf ich dir einige Dinge dazu weitergeben, von denen ich empfinde, dass Gott sie dir sagen möchte, um dich zu ermutigen?“ Er war sehr angetan und stimmte zu.

„Gott hat mir gesagt, du bist der Air Marshal hier an Bord des Fluges und der Name deiner Frau heißt Patricia. Er hat mir außerdem verraten, dass er sich noch mehr als du selbst wünscht, dass du in deiner Rente zusammen mit deiner Frau Urlaub in den Weinbergen Süditaliens machen wirst. Er hat mit mir auch über deine Tochter Anna gesprochen, die schwanger ist und Komplikationen erleidet. Er hat mir gezeigt, dass du für sie gebetet und Gott um Hilfe gebeten hast. Er selbst möchte ihr noch mehr helfen als du. Ich soll dir deshalb sagen, dass mit ihr und dem Baby alles in Ordnung sein wird.“

Die ganze Zeit über hatte der Air Marshal feuchte Augen. Als sie begannen, über seine Tochter zu sprechen, liefen dicke Tränen über seine Wangen. Er war wirklich sehr berührt und erzählte, dass alles stimmen würde. Er hatte sich Gott nie zuvor so nah und von ihm so geliebt gefühlt wie in diesem Moment. Irgendwie würde sich in seinem Leben plötzlich alles wieder so richtig anfühlen. Er bedankte sich bei Gott für sein Reden und nahm noch während des Fluges Jesus in sein Leben auf. Der junge Mann, der diese Begegnung erlebt hat, ist Shawn Bolz. Er ist Pastor in Los Angeles.

Genau diese Erlebnisse sind es, die ich in meinem Leben gerne noch viel mehr erleben möchte. Wir haben einen so großen und guten Gott, der sich so sehr danach sehnt, Menschen in unserem Umfeld durch uns zu begegnen.

Ich habe den Eindruck, dass Gott uns als ganze Gemeinde daran erinnern möchte. Gerade jetzt in dieser Zeit, in welcher der Frühling beginnt, die Sonne wieder öfter scheint, die Temperaturen wieder ansteigen und Menschen wieder vermehrt spazieren gehen, in Cafés sitzen und die Sonne genießen. Lasst uns offen sein, von Gott zu hören und Menschen in unserem Alltag mit ihm bekannt zu machen; egal ob an der Kasse im Supermarkt, beim Tanken, bei unseren Familienfeiern oder dem Genießen der Sonne im Park.

Je mehr ich über dieses Thema nachdenke, gibt es zu einemderar tigen Lebensstil eigentlich nur einen einzigen Schlüssel: Beziehung. Es geht einerseits um unsere Beziehung zu Gott selbst und andererseits um unsere Beziehung zu den Menschen um uns herum. Unsere tiefe Beziehung mit Gott, die unsere authentische Freundschaft mit ihm beinhaltet, wird automatisch dazu führen, dass wir auf Basis dieser Freundschaft und Beziehung mit anderen
kommunizieren und eine Essenz davon weitergeben. Gegenseitige Wertschätzung, Anerkennung, Respekt, Liebe, Geborgenheit, Frieden, Ermutigung, Auferbauung... für jeden, der uns begegnet.

Wenn wir all die Zeichen, die Wunder und das Eingreifen Gottes im Leben von Menschen um uns herum auf deren Ursprung zurück verfolgen, geht es - wie im Leben von Jesus - letzten Endes immer darum, mit Menschen Gemeinschaft zu haben und das Leben zu genießen. Es geht darum, Menschen zuzuhören und ihnen bei Bedarf göttliche Impulse zu geben. Es geht darum, offen für das Reden des Heiligen Geistes zu sein und anderen Menschen damit zu dienen. Es geht darum, einander zu segnen und in unserer Gesellschaft einen Fußabdruck Gottes zu hinterlassen. Es geht um Beziehung. Um alles andere kümmert sich Gott selbst.

bennyGott selbst ist es, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Gemeinschaft und Beziehung mit uns Menschen zu haben. Er selbst möchte die Gebundenen befreien und die Kranken heilen. Immer und überall. Lasst uns offen dafür sein und im entscheidenden Moment mutig, Menschen auf von Gott empfangene Impulse für ihre Leben anzusprechen und diese weiterzugeben. Wir werden all die Wunder sehen, die wir uns wünschen und die uns in der Vergangenheit bereits prophezeit wurden! Ich freue mich schon darauf, im Gottesdienst eure Zeugnisse über das Wirken Gottes in unseren Leben zu hören. In diesem Sinne wünsche ich uns allen spannende nächste Wochen.

Ganz liebe Grüße

Euer Benny